Abtei Kurisumala, Trappisten-Kloster in Vagamon, Indien
Kurisumala Ashram ist ein Trappistenkloster, das sich auf 88 Hektar in den Sahya-Bergen von Kerala erstreckt und nach Trappisten-Architekturprinzipien erbaut wurde. Die Gebäude fügen sich in die hügelige Landschaft ein und entstanden mit dem Ziel, ein selbstversorgendes Gemeinschaftsleben zu unterstützen.
Francis Mahieu aus dem belgischen Scourmont Abbey gründete 1958 das Ashram zusammen mit Bede Griffiths auf Einladung von Bischof Zacharias Mar Athanasios. Diese Gründung markierte die Ankunft der Trappisten-Tradition in dieser bergigen Region Keralas.
Das Ashram verbindet christliche Ordensgemeinschaften mit indischen spirituellen Praktiken und bietet Besucher einen Raum, der beide Traditionen lebendig zusammenbringt. Die täglichen Gottesdienste folgen der Syro-Malankara-Tradition und nutzen Elemente des indischen Ritus, wodurch eine eigenständige geistliche Identität entsteht.
Besucher können an täglichen Gebeten, Meditationssitzungen und geistlichen Diskussionen teilnehmen, die das Leben im Ashram prägen. Es ist hilfreich, sich vorab über die Tagesabläufe zu informieren und angemessene Kleidung für religiöse Räume mitzubringen.
Die Mönche verbringen mehrere Stunden täglich mit Handarbeit, was eine zentrale Praktik des Trappistenlebens ist. Diese körperliche Arbeit wird als weg zur Verbindung von Gebet und alltäglichem Tun verstanden.
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