Gangrel-Talsperre, Erddamm in Dhamtari, Indien
Der Gangrel-Damm ist ein aus Erde gebauter Damm am Fluss Mahanadi in der Region Dhamtari und staut das Wasser zu einem großen See auf. Das Bauwerk verbindet das südliche und nördliche Ufer und schafft Raum für Fischerei sowie Bewässerung der umliegenden Felder.
Die Dammanlage wurde in den 1950er Jahren gebaut und war Teil der umfassenden Infrastrukturprogramme nach Indiens Unabhängigkeit. Sie markierte einen Wendepunkt für die wirtschaftliche Entwicklung der Region Chhattisgarh.
Der Damm hat die Beziehung der Menschen zum Wasser grundlegend verändert und ermöglicht nun das ganze Jahr über Bewässerung statt nur während der Monsunzeit. Heute nutzen Angler und Fischer regelmäßig das Stausee-Wasser, und viele Dörfer in der Nähe orientieren sich täglich nach dem Wasserstand.
Der beste Zeitpunkt für einen Besuch ist nach der Monsunzeit, wenn der Wasserspiegel am höchsten ist und die Umgebung grün und lebendig wirkt. Wer kommen möchte, sollte festes Schuhwerk tragen und genug Wasser mitnehmen, da der Weg zum Damm manchmal rutschig oder sonnig sein kann.
Die Stausee ist während der Regenzeit ein unerwarteter Zufluchtsort für Zugvögel, die sich auf ihrer langen Reise ausruhen und Nahrung suchen. Vogelbeobachter können mit etwas Glück und Geduld Arten sehen, die sonst nur in fernen Gebieten leben.
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