Maidam, Königliche Grabhügel im Bezirk Charaideo, Indien.
Die Maidam ist eine Gruppe von Lehmhügeln im Distrikt Charaideo, Assam, die als königliche Grabstätten der Ahom-Dynastie errichtet wurden. Unter jedem Hügel befinden sich unterirdische Kammern und Gewölbe, die Raum für verstorbene Herrscher und ihre Begräbnisgaben boten.
Die Maidams entstanden zwischen dem 13. und 19. Jahrhundert und dienten als letzte Ruhestätte für Ahom-Herrscher, die Assam regierten. Diese Bauweise war über Jahrhunderte hinweg das Standard-Bestattungsritual für die königliche Familie.
Die Maidams spiegeln die Ahom-Traditionen wider, die über Generationen weitergegeben wurden und bis heute bei Besuchen sichtbar sind. Die Art, wie die Strukturen angelegt wurden, zeigt, welchen Wert die Ahom-Herrscher auf ihre letzte Ruhe legten.
Besucher können das Gelände zu Fuß erkunden und die verschiedenen Hügel von den verfügbaren Wegen aus betrachten. Es ist ratsam, Wasser und Sonnenschutz mitzubringen, da es wenig Schatten gibt.
In den unterirdischen Kammern wurden neben den Herrschern auch Pferde und Elefanten beigesetzt, um den Königen in der nächsten Welt zu dienen. Diese Praxis zeigt, wie die Ahom sich die Kontinuität des königlichen Status über den Tod hinaus vorstellten.
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