Majnu-ka-tilla, Tibetische Flüchtlingssiedlung in North Delhi, Indien.
Majnu-ka-tilla ist eine Flüchtlingssiedlung am Yamuna-Fluss in Nord-Delhi, geprägt durch enge Gassen und dicht gebaute Häuser. Überall finden sich Tibetische Restaurants, Läden und Wohngebäude, die ein zusammenhängendes Straßennetz bilden.
Die Siedlung wurde 1960 gegründet, als die indische Regierung Land für Tibetische Flüchtlinge bereitstellte, die nach der chinesischen Besetzung Tibets geflohen waren. Seitdem ist sie ein dauerhafter Zufluchtsort für die tibetische Gemeinschaft in Indien.
Das Kloster im Zentrum ist Mittelpunkt des Gemeindelebens, wo Bewohner ihre Gebräuche durch Zeremonien und Unterricht pflegen. Die Läden in den engen Gassen verkaufen traditionelle Gegenstände, die das tägliche Leben der Gemeinschaft widerspiegeln.
Die Siedlung ist leicht zu Fuß zu erkunden, obwohl die engen Gassen anfangs verwirrend wirken können. Es gibt viele Restaurants und Guesthouses für Besucher, sowie lokale Läden zum Erkunden.
Das Viertel beherbergt Reisebüros, die Besucher beim Planen von Reisen zu anderen tibetischen Gemeinschaften in Indien unterstützen. Diese Agenturen bieten einen seltenen Einblick in das Netzwerk der tibetischen Diaspora im Land.
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