Ramganga Dam, Erddamm und Wasserkraftwerk nahe dem Jim Corbett Nationalpark, Indien.
Der Ramganga-Staudamm ist ein Schüttdamm aus Erde und Fels im Distrikt Pauri Garhwal, im Norden Indiens, der 128 Meter hoch und 715 Meter lang ist. Er staut den Fluss Ramganga zu einem großen Stausee auf, der sowohl der Stromerzeugung als auch der Bewässerung landwirtschaftlicher Flächen dient.
Der Bau des Damms begann 1961 und wurde 1974 abgeschlossen, als Teil eines breiten indischen Programms zur Nutzung von Wasserressourcen im Norden des Landes. Das Projekt veränderte den Lauf des Ramganga-Flusses dauerhaft und prägte die umliegende Landschaft grundlegend um.
Das Stausee-Gebiet grenzt an den Jim-Corbett-Nationalpark und zieht im Winter Zugvögel an, die hier rasten. Besucher können am Ufer verschiedene Vogelarten beobachten, ohne weit in den Park eindringen zu müssen.
Die Trockenzeit, außerhalb der Monsunmonate, ist die beste Zeit für einen Besuch, da die Straßen in dieser Region während starker Regenfälle schwer befahrbar sein können. Wer das Gelände rund um den Stausee erkunden möchte, sollte festes Schuhwerk und ausreichend Wasser mitbringen.
Neben dem Hauptdamm gibt es eine separate Struktur, den sogenannten Satteldamm, der etwa 72 Meter hoch ist und rund 2,5 Kilometer nordöstlich auf einem benachbarten Fluss liegt. Dieses zweite Bauwerk war notwendig, um einen natürlichen Sattel im Gelände abzudichten und so zu verhindern, dass das Wasser des Stausees auf der anderen Seite abfließt.
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