Saranda forest, Naturwald im Bezirk West Singhbhum, Indien
Der Saranda-Wald bedeckt etwa 820 km² hügeliges Gelände in den Distrikten West Singhbhum, East Singhbhum und Saraikela in Jharkhand. Sal (Shorea robusta) ist sein wichtigster Baum; obwohl der Sal im Frühsommer seine Blätter abwirft, bleibt der Unterwuchs immergrün mit Mangos, Jamun, Jackfrucht, Piar, Mahua, Kusum, Tilai, Harin hara, Gular und Asan. Die ganzjährig wasserführenden Flüsse Karo und Koina durchqueren den Wald.
Saranda war das private Jagdrevier der Familie Singh Deo, der früheren Herrscher von Saraikela, bevor der Wald als Schutzwald eingestuft wurde. Später war das Gebiet von maoistischen und naxalitischen Einflüssen betroffen, die in den letzten Jahren nachgelassen haben.
Saranda (Serengda) bedeutet in der lokalen Sprache „700 Hügel“ – ein Name, der die Landschaft selbst beschreibt. Der Wald erstreckt sich über das Hügelland der Distrikte West Singhbhum, East Singhbhum und Saraikela; das Dorf Thalkobad liegt auf 550 m Höhe in seinem Zentrum, rund 89 km von Chakradharpur und 160 km von Jamshedpur entfernt.
Das Waldgebiet ist über Dörfer wie Thalkobad erreichbar, die als natürliche Eingangspunkte dienen und mit größeren Städten wie Jamshedpur verbunden sind. Die beste Zeit zum Besuch ist außerhalb der Monsunmonate, wenn die Wege zugänglicher sind.
Saranda (Serengda) bedeutet in der lokalen Sprache „700 Hügel“, nicht 800, wie manche Zusammenfassungen angeben. Die Salbäume verlieren im Frühsommer ihr Laub, doch der Unterwuchs bleibt mit Mangos, Jamun, Jackfrucht und Piar immergrün. Die Eisenerzbergbaustädte Gua, Chiria, Kiriburu und Noamundi liegen im Waldgebiet.
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