Shobhabazar, Historisches Wohnviertel im Norden von Kolkata, Indien
Shobhabazar ist ein historisches Wohnviertel im Norden Kolkatas, das sich entlang des Hooghly-Flusses erstreckt und von kolonialen Gebäuden, traditionellen Märkten und schmalen Gassen geprägt ist. Alte Herrenhäuser mit einer reichen baulichen Geschichte bilden das Bild dieses dicht besiedelten Gebiets.
Nach dem britischen Sieg bei Plassey 1757 erhielt Maharaja Nabakrishna Deb eine Residenz in diesem Gebiet als Belohnung, was zur Gründung eines wichtigen Bezirks führte. Seine Präsenz lockkte andere wohlhabende Familien an, die ebenfalls ihre Häuser in dieser Gegend errichteten.
Der Komplex des Shobhabazar Rajbari dient seit Jahrhunderten als wichtiger Ort für die Durga-Puja-Feierlichkeiten und bleibt für die lokale Gemeinschaft zentral. Die Architektur und die Platzgestaltung prägen bis heute das religiöse Leben im Viertel.
Das Viertel ist durch die Eisenbahnstation Shobhabazar Ahiritola und zahlreiche Buslinien leicht mit dem restlichen Kolkata verbunden. Eine Erkundung zu Fuß ermöglicht es, die Architektur und das Straßenleben aus nächster Nähe zu erleben.
Zwei große Paläste an den Straßen Raja Nabakrishna bildeten zusammen den größten Wohnkomplex der damaligen Kolonialzeit. Diese monumentalen Strukturen zeugen von der einstigen Größe und dem Reichtum der frühen Bewohner.
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