Karad Caves, Buddhistische Höhlendenkmäler nahe dem Dorf Jakhinwadi, Indien
Das Karad-Höhlencomplex besteht aus 66 in Stein gehauenen Kammern, die auf dem Agashiv-Hugel verstreut sind und die Koyna-Flussaue in Maharashtras Satara-Distrikt überblicken. Die Kammern sind in verschiedene Sektionen unterteilt und zeigen Merkmale der althbudhistischen Architektur mit geschnittenen Steinnischen und Eingangsoffnungen.
Das Komplex entstand im ersten Jahrhundert vor Christus als Zentrum der buddhischen Monchsgemeinde. Inschriften nennen Donationen von Sanghmitra, dem Sohn des Gopala, was die Bedeutung des Ortes als etablierte Pilgerstaette unterstreicht.
Die Höhlenanlage trägt Namen wie Agashiv, Bhairav und Dongrai, die verschiedene Abschnitte kennzeichnen und die buddhistische Bauweise des alten Indiens widerspiegeln. Diese Bezeichnungen zeigen, wie unterschiedliche Bereiche über Generationen hinweg genutzt wurden und miteinander verbunden sind.
Der Ort befindet sich etwa 5 Kilometer sudwestlich der Stadt Karad und ist mit lokalen Verkehrsmitteln erreichbar. Um die vielen Kammern zu erkunden, sollte man bequeme Schuhe und etwas Zeit einplanen, da das Gelaende uneben ist und die Hohle weit verbreitet liegt.
Einige der Kammern enthalten fruhe buddhistische Symbole und Markierungen, die unter den Kammern besonders hervorzuheben sind. Diese seltenen gravuerten Muster geben Einblicke in die Glaubenspraktiken und kunstlerische Ausdruck der alten Gemeinde.
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