Liechtensteinklamm, Naturdenkmal in Sankt Johann im Pongau, Österreich.
Die Liechtensteinklamm ist eine Felskluft in den Alpen, wo ein Bach sich durch Kalksteinwände einen Weg gegraben hat. Das Wasser fließt durch enge Passagen, während sich die Wände hoch über Besuchern erheben und ein Netzwerk von befestigten Pfaden und Brücken den Weg nach oben führt.
Der Bach schnitt sich über Jahrtausende durch das Gestein, schuf aber erst im 19. Jahrhundert einen Ort für Menschen. Ein Fürst finanzierte 1875 befestigte Wege, um die Kluft sicher begehbar zu machen.
Die Schlucht trägt den Namen des Fürstentums Liechtenstein, das die Wege einst finanzierte. Besucher können heute an den Felswänden entlang gehen und die Kraft des Wassers spüren, das diese Landschaft über Jahrhunderte geformt hat.
Der Weg ist teils steil und erfordert gute Schuhe mit Grip zum Klettern über nasse Steine. Es ist hilfreich, morgens zu gehen, wenn weniger Menschen unterwegs sind und man die Umgebung genießen kann.
Die jüngste Ergänzung ist eine spiralförmige Wendeltreppe aus Stahl, die Besucher senkrecht nach oben führt. Sie bietet einen ungewöhnlichen Blickwinkel auf die Felswände und das Wasser darunter.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.