Eisensteinhöhle, Kalksteinhöhle in Bad Fischau-Brunn, Österreich.
Die Eisensteinhöhle ist ein Kalksteinsystem mit einer Gesamtlänge von etwa 2.300 Metern und Tiefstellen von etwa 73 Metern. Das Höhlensystem besteht aus mehreren Gängen und Kammern, die über Jahrtausende durch Wasser entstanden sind.
Arbeiter in einem Steinbruch entdeckten die Höhle im Herbst 1855, zunächst über einen tiefen Schacht und einen engen Gang. Ab 1907 begann ein lokaler Wanderverein mit der systematischen Erschließung für Besucher.
Der Name stammt von einem lokalen Grundbesitzer, nach dem die Höhle benannt wurde. Besucher können heute sehen, wie die Räume für Touren hergerichtet wurden und welche Spuren dieser Entwicklung noch sichtbar sind.
Besucher müssen Schutzausrüstung tragen, einschließlich Helm, Schutzanzug, Stiefel und eine Grubenlampe für die Sicherheit. Die Touren dauern etwa eine Stunde und erfordern eine normale körperliche Fitness, um durch die Gänge zu navigieren.
Im Inneren herrscht das ganze Jahr über eine konstante Temperatur von etwa 13 Grad Celsius, die durch Thermalquellen im Gestein erzeugt wird. Diese stabile Temperatur schafft eine besondere Umgebung, die das Mikroklima der Höhle prägt.
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