Maria Langegg, Barockes Wallfahrtskloster in Bergern im Dunkelsteinerwald, Österreich
Maria Langegg ist ein Barockkloster, das auf einem Hügel im Dunkelsteinerwald liegt und von weitem sichtbar ist. Der Komplex verfügt über eine Kirche mit dekorativer Ausstattung, Wohngebäude für die Mönche und verschiedene Wirtschaftsgebäude, die sich um den zentralen Innenhof gruppieren.
Die Anlage entstand um 1600, als ein Hausherr aus Dankbarkeit nach einer überraschenden Heilung eine Kapelle errichten ließ. Diese Kapelle wurde im Lauf der Jahre zu einem bedeutenden Wallfahrtsziel und später zu einem ausgebauten Klostergebäude umgestaltet.
Die Kirche zeigt Wandmalereien, die von Josef Ritter von Mölk stammen und widerspiegeln die künstlerischen Vorlieben des 18. Jahrhunderts. Die Orgel aus der Rokoko-Zeit wurde von Wiener Handwerkern geschaffen und prägt bis heute das Innere des Raumes.
Besucher sollten im Voraus ein Termin vereinbaren, da die Anlage nicht ständig für Besucher geöffnet ist. Die Lage auf einem Hügel bedeutet, dass der Aufstieg einige körperliche Anstrengung erfordert, daher sind robuste Schuhe empfehlenswert.
Das Kloster wurde während mehrerer Seuchenjahre zwischen 1630 und 1714 zu einer der meistbesuchten Wallfahrtsstätten der Region. Menschen aus fernen Gegenden kamen herbei, um um Heilung zu bitten, was dem Ort seinen Ruf als Zufluchtsstätte für Kranke verschaffte.
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