Geteilte Kirche am Kreuzbichl, Gotische Kapelle in Gmünd, Österreich
Die Geteilte Kirche am Kreuzbichl ist eine gotische Kapelle in Gmünd, die durch eine Straße in zwei Teile aufgeteilt ist. Der eine Bereich enthält einen erhöhten Altarraum, während die andere Seite eine zweistöckige Galerie aufweist.
Die Kapelle wurde 1754 erbaut und ersetzte dabei ein älteres Schreinheiligtum von 1443, das am Straßenrand stand. Sie lag an einer bedeutenden Handelsroute, die Venedig mit Salzburg verband und daher viele Reisende anzog.
Der Name verweist auf die ungewöhnliche Aufteilung der Kirche durch die Straße, die noch heute sichtbar ist und das Gebäude in zwei Teile spaltet. Diese räumliche Trennung prägt bis heute das Erscheinungsbild und die Nutzung des Ortes.
Die Kapelle ist tagsüber zugänglich, und der Verkehr fließt weiterhin über die Straße, die die beiden Gebäudeteile trennt. Besucher können beide Seiten erkunden, sollten aber auf Fahrzeuge achten und die laufenden Gottesdienste respektieren.
Das Heiligtum sitzt etwa 2 Meter über der Straßenebene und enthält ein herzförmiges Weihwasserbecken mit feinen Details. Römische Ziffern an den Wänden markieren das Baujahr und geben der Kapelle historische Tiefe.
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