Radstädter Tauernpass, Gebirgspass in Österreich
Der Radstädter Tauernpass ist ein Bergpass in den Alpen Salzburgs, der in etwa 1.738 Metern Höhe liegt und das Tal von Radstadt mit Mauterndorf verbindet. Er verläuft durch die Niedere Tauern und trennt die Radstädter Tauern im Westen von den Schladminger Tauern im Osten.
Die Römer nutzten eine Route über diesen Pass und bauten eine befestigte Straße mit großen Steinplatten, die noch heute die Reiserouten beeinflusst. Der Pass war ein wichtiger Handelsweg, der es ermöglichte, Waren wie Salz und Metalle über die Alpen zu transportieren.
Der Pass trägt seinen Namen von der nahe gelegenen Stadt Radstadt, die sich rund um diesen Bergübergang entwickelt hat. Heute können Besucher an den steinernen Wegemarkierungen und den Resten alter Wege sehen, wie dieser Ort seit Jahrhunderten Menschen verbindet und durchreisende Händler anzieht.
Der Pass ist am leichtesten über die Katschbergstraße zu erreichen, die von Radstadt nach Mauterndorf führt und eine langsame, kurvenreiche Fahrt durch die Berge bietet. Besucher sollten auf schnell wechselnde Wetterbedingungen vorbereitet sein, da Schnee oder Regen die Straße rutschig machen können.
Entlang der alten römischen Straße können Besucher noch heute Meilensteine mit eingeritzten Markierungen sehen, die zeigen, wie die Römer Entfernungen markierten und ihre Kontrolle über diesen Bergpass vor Jahrhunderten demonstrierten. Diese Steine erzählen eine Geschichte von antiken Reisen und römischer Ingenieurskunst.
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