Hoher Eichham, Alpengipfel in der Venedigergruppe, Hohe Tauern, Österreich
Der Hoher Eichham ist ein Gipfel in der Venedigergruppe mit einer Höhe von 3.371 Metern. Vier markante Grate verlaufen von dem zentralen Gipfel nach Norden, Osten, Süden und Südwesten und prägen das Erscheinungsbild des Berges.
Die erste dokumentierte Besteigung fand am 16. Juli 1887 statt, als Berliner Alpinisten mit ihrem Bergführer Hans Hörhager den Gipfel erreichten. Dies markierte den Beginn der touristischen Erschließung des Berges in der Region.
Der Berg ist Teil des Nationalparks Hohe Tauern und verbindet alpine Traditionen mit Umweltschutzmaßnahmen in Österreich.
Die Besteigung beginnt typischerweise von der Bonn-Matreier Hütte auf 2.750 Metern Höhe. Der Weg über die Route 923 durch Sandboden dauert insgesamt etwa sieben Stunden für den Aufstieg.
Der Berg beherbergt zwei aktive Gletscher, Nilkees im Südosten und Hexenkees im Nordosten. Zwei weitere Gletscher, Großer und Kleiner Eichhamkees, sind zu Eisflecken geschrumpft und zeigen deutlich die Auswirkungen der Klimaerwärmung auf die alpine Umgebung.
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