Invalidenhauskirche, Römisch-katholische Kirche in Hietzing, Wien, Österreich.
Die Invalidenhauskirche ist eine katholische Kirche in Hietzing, Wien, die im Jugendstil mit historisierenden Elementen gebaut wurde und sich in der Fasangartengasse 101 im Bezirk Speising befindet. Der Bau entstand als Kapelle einer Einrichtung für versehrte Veteranen und prägt bis heute das religiöse Leben in diesem Viertel.
Das Gotteshaus wurde am 5. Mai 1910 von Feldgeneral Coloman Belopotoczky geweiht und entstand als Kapelle einer neuen Militäranlage für versehrte Veteranen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es Sitz der Militärseelsorge und prägt bis heute das kirchliche Leben der österreichischen Streitkräfte.
Das Gebäude dient als Sitz der Militärseelsorge Wien und unterstützt Soldaten und ihre Familien mit geistlichen Angeboten. Der Ort hat eine enge Verbindung zur österreichischen Militärgeschichte und den dort lebenden Menschen.
Die Kirche ist für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen schwer zugänglich, da die Haupteingänge Treppen haben, die unter Denkmalschutz stehen. Besucher sollten sich vorher informieren und möglicherweise alternative Zugänge erfragen.
Der Glockenstuhl erhielt 1949 eine neue Glocke, da die ursprüngliche während des Zweiten Weltkriegs beschlagnahmt und eingeschmolzen worden war. Diese Glocke ist heute ein stilles Denkmal an die Kriegsjahre und die Wiederaufbauphase Wiens.
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