Frauenstift Traunkirchen, Benediktinerkloster in Traunkirchen, Österreich
Das Benediktinerkloster Traunkirchen ist ein religiöses Gebäudeensemble an einem See in Oberösterreich mit einer spätbarocken Kirche und Nebengebäuden. Die Anlage umfasst auch einen Friedhof und Räume, die heute als Museum und Versammlungsorte genutzt werden.
Das Kloster wurde 1632 gegründet, nachdem die Region nach religiösen Umbrüchen wieder katholisch wurde. Jesuiten aus Passau halfen bei der Neuorganisation und etablierten es als Benediktinerinnenkonvent, der sich über Jahrhunderte entwickelte.
Das Kloster beherbergt das Handarbeits-Museum, wo regionale Handwerkstechniken und traditionelle Textilien aus verschiedenen Epochen zu sehen sind. Diese Sammlung zeigt, wie die Bewohner des Salzkammerguts ihre alltäglichen Fertigkeiten weitergegeben haben.
Der Komplex ist leicht zu Fuß zugänglich und liegt nah am Seeufer, was einen angenehmen Spaziergang zur Ankunft ermöglicht. Im Inneren sind die verschiedenen Bereiche gut ausgeschildert, sodass Besucher selbst die Ausstellungen und Kirche erkunden können.
In der Kirche findet sich ein seltenes Lesepult in Form eines Bootes, das die maritime Verbindung der Gemeinde widerspiegelt. Daneben steht ein aufwendig gestalteter Altar, der die handwerkliche Qualität der Barockzeit zeigt.
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