Pfarrkirche Zell am Ziller, Kirche in Zell am Ziller (105792)
Die Pfarrkirche hl. Veit in Zell am Ziller ist ein denkmalgeschütztes Gotteshaus mit einer schlichten, massiven Erscheinung und einem kleinen Glockenturm, der über das Dach ragt. Das Innere ist achteckig mit einer gewölbten Decke, an den Seiten befinden sich tiefe Nischen, und am anderen Ende ist ein quadratischer Bereich mit dem Altar angeordnet.
Die Kirche wurde erstmals 1187 in schriftlichen Aufzeichnungen erwähnt und war schon lange ein zentraler Ort für Gebet und Zusammenkünfte. Von 1674 an fungierte sie als Hauptkirche der Diözese, während der spätbarocken Umgestaltung in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts nach Plänen von Wolfgang Hagenauer und Andreas Hueber wurde sie weitgehend neu errichtet, behielt aber einige ältere Merkmale.
Die Kirche trägt den Namen des heiligen Vitus und ist bis heute ein Ort, wo Gemeindemitglieder zum Gebet zusammenkommen und wichtige Lebensereignisse feiern. Die Musik ist tief in das Gemeindeleben verwurzelt: Hymnen und Orgelmusik prägen die Gottesdienste, und bei Festtagen wird die Kirche mit Blumen und Bannern geschmückt.
Die Kirche liegt zentral im Ort und ist von einem Friedhof umgeben, was sie leicht zu finden macht. Besucher können die schlicht verputzten Außenwände und die Fenster mit gekrümmten Öffnungen wahrnehmen, während das Innere mit gedimmtem Licht aus den schmalen Fenstern eine ruhige Atmosphäre schafft.
Die Deckenmalerei der Kuppel wurde 1779 von Franz Anton Zeiller geschaffen und zeigt die Verehrung der Heiligen Dreifaltigkeit in vollendeter barocker Pracht. Ein weiteres bemerkenswertes Detail ist die geschnitzte Kreuzigungsszene von etwa 1820, die neben der Kanzel von 1775 ein Zeugnis handwerklicher Meisterschaft darstellt.
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