Wohnhausanlage Breitenfurter Straße 401–413, Geschützter Gemeindebau in Rodaun, Österreich.
Die Wohnhausanlage Breitenfurter Straße erstreckt sich über die Adressen 401 bis 413 und zeigt eine U-förmige Struktur mit gemeinsamen Grünanlagen und dreigeschossigen Gebäuden. Das Ensemble umfasst einen Kindergarten, Geschäftsräume unter Arkaden, mehrere Spielbereiche und verschiedene Wohnungstypen mit Balkonen, Terrassen und Gartenflächen.
Die Siedlung entstand zwischen 1984 und 1987 nach Entwürfen der Architekten Peter Gebhardt, Robert Krier und Hedwig Wachberger und enthält 323 Wohneinheiten, die sich der lokalen Topographie anpassen. Zwischen 1987 und 1988 wurden Steinplastiken von Robert Krier und Josefine Sokole hinzugefügt, die den Ort prägen.
Das Gebäude zeigt klassische Formensprache mit Rundbogenfenstern, rosafarbenen Putzfassaden und türkisgrün gefassten Fenstern, die an Wiens Tradition des sozialen Wohnungsbaus anknüpfen. Diese architektonischen Details prägen das Erscheinungsbild der Siedlung und verbinden funktionale Wohnformen mit gestalterischem Anspruch.
Das Gelände ist zu Fuß erreichbar und bietet breite Wege zwischen den Gebäuden sowie grüne Ruhebereiche für Besucher. Die Arkaden unter den Gebäuden bieten Schutz bei schlechtem Wetter und ermöglichen einen einfachen Zugang zu den verschiedenen Bereichen des Komplexes.
Ein rundes, tempelähnliches Gebilde markiert den Haupteingang und schafft einen erkennbaren Brennpunkt für den Zugang zum Gelände. Diese markante Eingangskonstruktion unterscheidet sich deutlich vom übrigen Komplex und gibt dem Ort ein besonderes Erkennungsmerkmal.
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