Schloss Weinburg am Saßbach, Renaissanceschloss in Sankt Veit in der Südsteiermark, Österreich
Schloss Weinburg am Saßbach ist ein Renaissance-Schloss, das auf einem Hügel mit fünfeckigem Grundriss gebaut wurde und drei Ecktürme sowie einen Glockenturm über seinem arkadengangumrahmten Hof aufweist. Die Anlage zeigt die typische Architektur seiner Epoche mit regelmäßigen Proportionen und sorgfältig gestalteten Außenfassaden.
Das Schloss wurde erstmals 1278 als 'Haus Weinberg' erwähnt und durchlief zwischen 1578 und 1590 umfangreiche Renovierungen unter Leitung des kaiserlichen Architekten Andrea Bertoletti. Diese Baumaßnahmen gaben dem Gebäude seine charakteristische Renaissance-Form.
Die Schlosskapelle wurde 1608 der Heiligen Katharina geweiht und birgt einen Altar, den Kaiser Karl VI. zu Beginn des 18. Jahrhunderts spendete. Dieser religiöse Raum prägt das Innenleben des Ortes und wird für Gottesdienste, Taufen und Hochzeiten genutzt.
Der Zugang zum Inneren ist privat, aber Besucher können den Hof und die Kapelle besichtigen, insbesondere bei den Gottesdiensten am Samstag, wenn Messen, Taufen und Hochzeiten stattfinden. Es ist ratsam, vorab zu prüfen, ob an dem geplanten Besuchstag eine Veranstaltung ansteht.
Im Schloss befinden sich zwei historische Glocken aus den Jahren 1498 und 1581, die bis heute vom Kapellenturm erklingen und zeitlose Klänge über die Landschaft tragen. Diese mittelalterlichen Instrumente sind ein seltenes Zeugnis von Handwerkskunst aus mehreren Jahrhunderten.
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