Dumba-Villa, Historisches Jagdhaus in Liezen, Österreich
Die Dumba-Villa ist eine Landvilla bei Liezen in der Steiermark, die Anfang der 1870er Jahre erbaut wurde. Das Gebäude hatte hölzerne Arkaden, einen seitlichen Turm mit Fachwerk und blickte ins Ennstal, wurde aber 1960 abgerissen und nur das Herrenhaus blieb erhalten.
Der Architekt August Krumholz entwarf die Villa zwischen 1874 und 1875 für Nikolaus Dumba, einen wohlhabenden Wiener Industriellen und Politiker griechischer Herkunft. Das Gebäude prägte die regionalen Baustile dieser Zeit und wurde später zu einem Kultorzentrum.
Die Villa war Treffpunkt für Künstler, Komponisten und Musikkritiker aus Wien und Europa, die hier regelmäßig zusammenkamen. Die Besucher kamen wegen der beeindruckenden Kunstsammlung und der kulturellen Bedeutung des Ortes.
Das Hauptgebäude wurde später in eine Musikschule umgewandelt, die bis 1960 betrieben wurde. Heute können Besucher nur die erhaltenen Teile sehen, da das ursprüngliche Gebäude nicht mehr steht.
Die Fassade war mit einem dekorativen Sgraffito-Fries mit Jagdszenen verziert, was eine ungewöhnliche künstlerische Note verlieh. Das Design integrierte auch architektonische Elemente, die auf Ernst Brückes Farbenlehre basierten.
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