Seuthopolis, Archäologische Stätte in Kazanlak, Bulgarien.
Seuthopolis war eine befestigte Stadt im antiken Thrakien mit Mauern, Toren und einem königlichen Palastkomplex, der nach hellenistischen Grundrissen angelegt wurde. Die Ruinen zeigen heute noch die Spuren von Tempeln und öffentlichen Gebäuden, die das Leben in dieser antiken Hauptstadt widerspiegeln.
Ein thraker König gründete diese Stadt in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts v. Chr. als Hauptstadt seines Reiches, das später durch Eindringlinge aus dem Norden zerstört wurde.
Die Ausgrabungen enthüllten einen Königspalast, der als Heiligtum der Kabiren-Götter diente, sowie Tempel für Dionysos.
Der Ort liegt unter Wasser eines modernen Stausees und ist daher nicht direkt begehbar, kann aber von den Ufern aus beobachtet werden. Besucher können die Archäologie und Geschichte von nahegelegenen Museen aus erkunden oder den Stausee besichtigen.
Bei Grabungen wurden über 2.000 alte Münzen gefunden, darunter etwa 800 Stücke, die vom Stadtkönig selbst geprägt wurden. Diese Münzfunde bieten seltene Einblicke in den Handel und die Wirtschaft der antiken Stadt.
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