Rankin Inlet, Territoriale Siedlung in der Kivalliq Region, Kanada
Rankin Inlet ist eine Siedlung auf der Kudlulik-Halbinsel am Hudson Bay in der kanadischen Arktis, umgeben von nacktem Gestein und niedrigen Tundratälern. Die Gemeinde liegt auf felsigem Grund und bildet nach Iqaluit den zweitgrößten bewohnten Ort im Territorium Nunavut.
Eine Nickelmine öffnete hier 1957 und beschäftigte in den folgenden Jahren Inuit-Arbeiter, wodurch sich die erste Bergbausiedlung im späteren Nunavut bildete. Die Mine schloss 1962, aber die Gemeinde blieb bestehen und wuchs als regionales Zentrum für Verwaltung und Versorgung.
Das Atelier produziert keramische Arbeiten und Schnitzereien in einem Stil, der seit Jahrzehnten örtliche Techniken mit neuen Formen verbindet. Besucher können sich die fertigen Objekte in einer kleinen Galerie ansehen, die sich auf dem Galeriegelände befindet.
Flüge von Calm Air und Canadian North verbinden die Siedlung mit anderen Orten in Nunavut und im Süden Kanadas, da keine festen Straßen hierher führen. Wer im Sommer anreist, findet oft offenen Boden und längere Tageslichtstunden, während der Winter Eis und Dunkelheit mit sich bringt.
Ein Territorialpark nördlich der Siedlung bewahrt Fundstellen aus prähistorischer Zeit und bietet Wege, auf denen man Karibus und arktische Erdhörnchen beobachten kann. Die archäologischen Überreste reichen etwa 3000 Jahre zurück und zeigen Spuren früherer Bewohner der Region.
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