Labrador City, Bergbaustadt im westlichen Labrador, Kanada.
Labrador City ist eine Bergbaugemeinde im westlichen Labrador, Kanada, etwa 15 Kilometer von der Grenze zu Quebec entfernt. Die Stadt liegt auf 555 Metern Höhe inmitten von Eisenerzabbaugebieten und weiter Wildnis, wo sich niedrige Kiefern und felsige Hügel über das Terrain erstrecken.
Die Bergbausiedlung entstand 1959 als geplante Gemeinde zur Unterstützung der Carol-Lake-Abbaubetriebe in der subarktischen Wildnis. Nach zwei Jahrzehnten organischen Wachstums erhielt der Ort 1980 den offiziellen Stadtstatus.
Der Stadtname leitet sich von der umgebenden Region ab, während lokale Symbole wie Eule und Rentier die Tierwelt und die Naskapi-Sprache würdigen. Einwohner pflegen enge Bindungen zur Bergbauindustrie, die seit Jahrzehnten den Alltag prägt und Generationen von Familien hier sesshaft gemacht hat.
Der nahe Flughafen Wabush verbindet die Stadt mit größeren Zentren im östlichen Kanada über regelmäßige Flugverbindungen. Die Quebec North Shore and Labrador Railway verkehrt zwischen den Minen und der Küste und transportiert Erz, bietet aber keinen regulären Personenverkehr an.
Die Siedlung verzeichnet sieben Monate Schnee pro Jahr, was den örtlichen Skiclub ohne künstliche Beschneiung durch die lange Wintersaison trägt. Bewohner erleben Temperaturen, die im Januar oft unter minus 30 Grad Celsius fallen und somit zu den kältesten bewohnten Orten Kanadas zählen.
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