Kensington Market, Multikulturelles Viertel in der Innenstadt von Toronto, Kanada
Kensington Market ist ein Viertel in Downtown Toronto zwischen der College Street, der Spadina Avenue, der Dundas Street West und der Bathurst Street mit kleinen Geschäften und Imbissen. Die engen Straßen sind gesäumt von älteren Backsteinhäusern, in denen Lebensmittelläden, Vintage-Boutiquen, Cafés und Restaurants untergebracht sind, die meist in Gebäuden aus dem frühen zwanzigsten Jahrhundert betrieben werden.
George Taylor Denison erwarb das Gebiet ab 1815 als Exerzierplatz für die Kavallerie, bevor es sich zu Wohnhäusern für irische und schottische Arbeiter entwickelte. Jüdische Einwanderer eröffneten ab den frühen 1900er Jahren zahlreiche Geschäfte, denen später portugiesische, karibische und ostasiatische Gemeinschaften folgten, die das heutige Gesicht des Viertels prägten.
Die Straßen bewahren viele handgemalte Schilder und Wandgemälde, die von verschiedenen Einwanderergemeinden über Jahrzehnte hinweg angebracht wurden. Geschäfte verkaufen heute noch Gewürze, Stoffe und Lebensmittel aus Lateinamerika, der Karibik, dem Nahen Osten und Ostasien, sodass Besucher an einem einzigen Nachmittag mehrere Weltregionen entdecken können.
Die Straßen werden jeden Sonntag zu Fußgängerzonen, sodass Besucher Verkaufsstände, Restaurants und Fachgeschäfte ohne Autoverkehr erkunden können. Parkplätze an den angrenzenden Hauptstraßen erleichtern den Zugang an Wochentagen, und die U-Bahn-Station Spadina liegt wenige Gehminuten nördlich.
Die Garden Car Installation verbindet öffentliche Kunst mit Gemeinschaftsgärten und steht als fester Bestandteil zwischen den engen Straßen. An vielen Hausfassaden hängen noch alte Schilder und Werbetafeln aus den 1950er und 1960er Jahren, die nie abgenommen wurden und nun als zufällige Geschichtszeugen dienen.
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