Moulin à vent de L'Isle-aux-Coudres, building in Quebec, Canada
Der Moulin à vent de L'Isle-aux-Coudres ist ein rundes Steingebäude mit einer konischen Dachform, das 1836 erbaut wurde und sich auf der Westseite der Insel befindet. Im Inneren befinden sich original erhaltene Zahnräder und Mahlsteine, die durch die Kraft des Windes über vier große Flügel an der Oberseite betrieben wurden.
Der Mühlstein wurde 1836 von Thomas Tremblay erbaut und diente der Getreidemahlung für Inselbewohner unter dem Seigneurialystem, wobei die Bevölkerung Gebühren zahlte. Die Struktur wechselte mehrmals den Besitzer und wurde 1962 unter Schutz gestellt, da sie eine der letzten von 18 ursprünglichen Windmühlen in Québec ist.
Der Mühlname und die Struktur der Anlage stammen aus französischen Traditionen, die in Québec Wurzeln geschlagen haben. Besucher können noch heute sehen, wie die Insel ihre Verbindung zu handwerklichen Methoden bewahrt hat und welche Rolle diese in der täglichen Arbeit spielte.
Der Mühlstein ist von Mai bis Oktober zugänglich und Besucher können die Außenmauern, Fenster und das ursprüngliche Mahlwerk sehen. Für die besten Erfahrungen sollten Besucher ausreichend Zeit für einen Rundgang um die Struktur einplanen und bei organisierten Führungen teilnehmen, die manchmal für Schulgruppen angeboten werden.
Das Gebäude wurde sorgfältig restauriert, insbesondere die Foundations und inneren Mechanismen im Jahr 2012, was den Besuchern ermöglicht, die ursprüngliche Funktionsweise zu verstehen. Diese Restaurierungsarbeit haben es möglich gemacht, dass das Mahlwerk noch heute funktionsfähig ist und die Besucher tatsächlich sehen können, wie Getreide zu Mehl verarbeitet wird.
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