Japantown, neighbourhood in Vancouver
Japantown war ein Stadtviertel in Vancouver, das sich östlich von Gastown und nördlich von Chinatown befand und von japanischen Bewohnern geprägt wurde. Das Gebiet umfasste Geschäfte, Restaurants, Hotels und Zeitungen, die das Leben der japanischen Gemeinschaft unterstützten.
Japantown entstand Ende des 19. Jahrhunderts, als japanische Einwanderer nach Vancouver kamen und sich entlang der Powell Street niederließen. Während des Zweiten Weltkriegs wurden über 22.000 japanische Kanadier zwangsweise in Internierungslager verlegt und ihre Häuser und Geschäfte wurden beschlagnahmt, wodurch die Gemeinschaft zerstört wurde.
Der Name Powell Street erinnert an die japanische Gemeinschaft, die dort lebte und arbeitete. Besucher können heute noch das Buddhistische Tempelgebäude und die Sprachschule sehen, die zeigen, wie diese Gemeinschaft ihre Traditionen gepflegt hat.
Der Ort liegt in der Nähe des heutigen Viertels Strathcona im Downtown Eastside und ist am besten zu Fuß zu erkunden. Das Gebäude der Sprachschule an der Alexander Street und die Buddhistische Kirche an der Powell Street sind die Hauptmerkmale, die Besucher heute sehen können.
Die Sprachschule auf der Alexander Street war das einzige Eigentum in Kanada, das nach dem Krieg an japanische Kanadier zurückgegeben wurde. Dies macht sie zu einem außergewöhnlichen Symbol für Widerstand und Wiederaufbau innerhalb einer Gemeinschaft, die fast alles verloren hatte.
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