Mount Carleton Provincial Park, Provinzpark in der Wildnis im Zentral-Norden von New Brunswick, Kanada.
Der Mount Carleton Provincial Park ist ein Wildnisgebiet im nördlichen Zentralteil von New Brunswick, Kanada, das die höchste Bergkuppe der Maritimen Provinzen beherbergt. Das Gebiet umfasst vier große Süßwasserseen und ein Netz markierter Wanderwege, die zu verschiedenen Gipfeln und Seeufern führen.
Archäologische Funde am Nictau-See belegen, dass Angehörige der First Nations diese Gegend Tausende von Jahren vor der Gründung des Parks im Jahr 1970 bewohnten. Diese frühen Spuren zeigen, dass die Landschaft über sehr lange Zeit als wichtiger Lebensraum genutzt wurde.
Der Nepisiguit-Mi'gmaq-Pfad führt durch das Schutzgebiet und folgt alten Routen, die indigene Gemeinschaften einst nutzten, um die Flussgebiete des Nepisiguit und des Saint John miteinander zu verbinden. Wer diesen Weg heute geht, bewegt sich durch eine Landschaft, die seit Generationen als Verbindungskorridor zwischen verschiedenen Regionen diente.
Das Gebiet liegt abseits der großen Straßen, und zwischen den verschiedenen Punkten gibt es kaum Infrastruktur, weshalb eine gute Vorbereitung vor der Ankunft wichtig ist. Die Wetter- und Wegbedingungen sollten im Voraus geprüft werden, da das Berggelände schnell anspruchsvoll werden kann.
Der Park erhielt 2009 den Status als Dark Sky Preserve, was ihn zu einem der dunkelsten Flecken in ganz Kanada macht. An klaren Nächten ist die Milchstraße mit bloßem Auge zu sehen, ein Anblick, der an den meisten anderen Orten durch Lichtverschmutzung verborgen bleibt.
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