Port-la-Joye–Fort Amherst, Archäologische und nationale historische Stätte nahe Rocky Point, Prinz-Edward-Insel, Kanada.
Port-la-Joye-Fort Amherst ist ein archäologischer und national bedeutsamer historischer Ort an der Charlottetown Harbour mit Überresten der französischen Siedlung und der britischen Festung. Grashügel und Erdwälle zeigen die Umrisse der Kolonialgebäude und Befestigungen aus dieser Zeit.
Französische Siedler gründeten Port-la-Joye 1720 als ihre erste dauerhafte Ansiedlung auf Prince Edward Island. Britische Truppen eroberten die Stelle 1758 und bauten die Festung Fort Amherst.
Der Ort erinnert an jährliche Treffen zwischen französischen Anführern und dem Mi'kmaq-Volk, die durch Zeremonien, Reden und Festmahle Bündnisse schlossen. Diese Zusammenkünfte prägen bis heute das Verständnis für die Beziehungen zwischen den frühen europäischen Siedlern und den Ureinwohnern.
Das Gelände ist für Besucher mit ausgedehnten Wanderwegen und informativen Tafeln entlang der Route zugänglich. Die Wege sind leicht begehbar und ermöglichen es, die verschiedenen Teile des Ortes selbständig zu erkunden.
Ausgegrabene Hausfundamente deuten darauf hin, dass Michel Haché und Anne Cormier zu den ersten Akadier gehörten, die sich auf der Insel niederließen. Diese archäologischen Funde geben einen seltenen Einblick in das Alltagsleben dieser frühesten Siedlerfamilien.
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