Villa Maria, Privatschule in Côte-des-Neiges–Notre-Dame-de-Grâce, Kanada.
Villa Maria ist ein zweistöckiges Sandsteingebäude mit neopalladianischer Architektur am Boulevard Décarie in Montreal. Die Fassade zeigt symmetrische Anordnungen, klassische Säulen und handwerkliche Details, während das Dach mit Metallmaterial gedeckt ist und die Grundstücksfläche gepflegt bleibt.
Das Gebäude wurde 1803 für Richter James Monk erbaut und diente später hochrangigen Regierungsvertretern. Zwischen 1844 und 1849, als Montreal der Sitz der Landeshauptstadt war, beherbergte es Gouverneurs-Generäle Kanadas.
Die Villa Maria trägt den Namen ihrer Gründer und zeigt heute noch die Räume, in denen Schülerinnen unterrichtet wurden. Der Ort bewahrt die Erinnerung an die weibliche Ausbildung in Québec und an die Rolle der Kongregation Notre-Dame in der Schulgeschichte.
Der Ort ist während des Schultages über den Boulevard Décarie leicht zu erreichen und lässt sich von außen beobachten. Das gepflegte Gelände ermöglicht es Besuchern, die architektonischen Merkmale vom Gehweg aus zu sehen und die Umgebung der Nachbarschaft zu erkunden.
Im Inneren finden sich bewaldungswerke und Design aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, die die englischen Stileinflüsse dieser Zeit widerspiegeln. Diese Details zeigen, wie das Gebäude als Wohnhaus von britischem Einfluss geprägt war, bevor es zum Schulgebäude wurde.
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