Val-Jalbert, Geisterstadt und Freilichtmuseum in Chambord, Kanada
Val-Jalbert ist eine verlassene Siedlung mit etwa 70 ursprünglichen Gebäuden aus dem frühen 20. Jahrhundert in Québec, Kanada. Der Ort liegt in der Nähe der Ouiatchouan-Wasserfälle und wird heute als Freilichtmuseum betrieben, wo man die Gebäude besichtigen kann.
Die Siedlung wurde 1901 gegründet, um eine Papierfabrik zu unterstützen, und florierte mehrere Jahrzehnte lang. Sie wurde 1927 aufgegeben, als die Nachfrage nach mechanischem Zellstoff stark sank.
Die erhaltenen Gebäude zeigen, wie Fabrikarbeiter in dieser Region lebten und arbeiteten. Man sieht in den Häusern die einfachen Möbel und engen Räume, die den harten Alltag dieser Menschen widerspiegeln.
Der Ort ist gut zu Fuß erkundbar, mit ausgeschilderten Wegen zwischen den Gebäuden und Informationstafeln, die erklären, wofür jedes Haus ursprünglich verwendet wurde. Das Gelände liegt im freien Feld, daher sollten Sie bei Regen oder Schnee auf geeignetes Schuhwerk achten.
Unter dem Ort liegt ein historisches Kraftwerk, das immer noch Strom aus den Wasserfällen erzeugt. Dieses versteckte System zeigt, wie Ingenieure vor über einem Jahrhundert erneuerbare Energie nutzten.
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