Magnetic Hill, Gravitationshügel in Moncton, New Brunswick, Kanada.
Der Magnetberg ist eine geografische Anomalie am Nordwestrand von Moncton, wo eine optische Täuschung den Eindruck erweckt, dass Autos bergauf rollen, wenn sie im Leerlauf stehen. Ein etwa einen Kilometer langer Straßenabschnitt erzeugt diese Illusion, bei der auch Wasser entgegen der Schwerkraft bergauf zu fließen scheint.
In den 1930er Jahren gründete die Anwohnerin Muriel Lutes einen Eissalon am Magnetberg und markierte damit den Beginn seiner Entwicklung als Tourismusattraktion. Der Ort entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte zu einer bekannten Sehenswürdigkeit, die Tausende von Besuchern anzieht, die das Phänomen selbst erleben wollen.
Der Ort hat seinen Namen von einer optischen Täuschung, die Besucher seit Generationen fasziniert und zu Geschichten über magnetische Kräfte geführt hat. Die Mi'kmaq-Bevölkerung kannte diesen Platz lange vor der Besiedlung durch Europäer und nannte ihn in ihren Überlieferungen den "Zaubenberg".
Besucher können das Phänomen am besten bei klarem Wetter und mit einem Auto erleben, indem sie den Anweisungen des Personals vor Ort folgen. Es ist sinnvoll, während der weniger belebten Zeiten zu kommen, um ein sichereres und entspannteres Erlebnis zu haben.
Das Phänomen ist in Wirklichkeit eine optische Täuschung, die durch die Neigung des umliegenden Geländes entsteht und nicht durch magnetische oder physikalische Anomalien verursacht wird. Trotzdem bleibt der Effekt für Besucher überraschend überzeugend, wenn sie ihn zum ersten Mal erleben.
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