Maison Gomin, Gefängnis und Kulturerbestätte in Sainte-Foy–Sillery–Cap-Rouge, Kanada.
Die Maison Gomin ist ein anerkanntes Baudenkmal und ehemaliges Frauengefängnis im Osten von Quebec City mit markanter Turmarchitektur. Das vierstöckige Steingebäude besitzt einen achteckigen Wachturm, Kupferdächer und verbundene Flügel, die durch eine Galerie auf dem Boulevard René-Lévesque West verbunden sind.
Das Gebäude wurde 1931 fertiggestellt und diente bis 1992 als erstes Frauengefängnis in Quebec. Ursprünglich als Notre-Dame-de-la-Merci Refuge benannt, erhielt es 1968 seinen heutigen Namen.
Die Schwestern der Guten Hirtin prägen bis heute das Andenken an diesen Ort durch ihre lange Arbeit zur Unterstützung und Umschulung von Häftlingen. Ihre pädagogischen Programme haben das Verständnis für Rehabilitation in der Region nachhaltig geprägt.
Das Gelände hat eine zentrale, baumgesäumte Auffahrt, die das Gebäude von den umliegenden Straßen trennt und Besuchern Orientierung gibt. Zwei Parks auf dem Grundstück bieten Platz zum Erkunden der Umgebung und zum Entspannen.
Der Architekt Raoul Chenevert entwarf das Gebäude im Schloss-Stil und vermischte bewusst Elemente aus Loire-Schlössern mit schottischen Herrenhäusern. Diese ungewöhnliche Mischung europäischer Architekturstile in einem kanadischen Gefängnis macht das Gebäude architektonisch einzigartig.
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