Villiers Island, Künstliche Insel in Toronto, Kanada
Villiers Island ist ein künstliches Eiland, das durch neue Wasserstraßen in Torontos Hafengebiet entsteht, darunter eine Verlängerung des Don River und den Keating Channel. Die Insel wird durch diese umgestalteten Wasserwege von der umliegenden Stadt getrennt und bildet einen zusammenhängenden Raum für zukünftige Entwicklung.
Das Gebiet war ursprünglich Sumpfland, bevor es in den frühen 1900er Jahren zu Industriegelände umgewandelt wurde. Umweltbedenken führten schließlich zu diesem neuen Umgestaltungsprojekt, das die Landschaft wieder natürlicher gestaltet.
Die Insel trägt den Namen Ookwemin Minising, was in der Sprache der Haudenosaunee 'Platz der schwarzen Kirschbäume' bedeutet. Dieser Name wurde durch die Zusammenarbeit mit indigenen Gemeinschaften und ihren Wissensträgern gewählt.
Der Ort wird sich noch entwickeln, daher sind einige Bereiche möglicherweise unter Konstruktion oder begrenzt zugänglich. Besucher sollten damit rechnen, dass die geplanten öffentlichen Räume und Verbindungen schrittweise fertiggestellt werden.
Das Projekt verbindet Flutschutzmaßnahmen mit der Erhaltung von Industriegebäuden aus dem frühen 20. Jahrhundert. Diese alten Strukturen werden in die neue Landschaft integriert und zeigen, wie die alte und neue Vision zusammenpassen.
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