Alpstein, Gebirgskette im Kanton St. Gallen, Schweiz
Der Alpstein ist ein kompaktes Gebirgsmassiv, das aus drei parallel verlaufenden Kalksteinketten besteht und bis zu 2502 Metern Höhe erreicht. Die Formation zeigt steile Felstürme und ausgedehnte Bergweiden dazwischen, die das charakteristische Bild dieses Massivs prägen.
Das Alpstein-Massiv entstand während der Alpenfaltung vor Millionen von Jahren, als drei Hauptfalten von Südwesten nach Nordosten aufgehoben wurden. Diese tektonischen Bewegungen formten die heutigen Berge und prägen die Geologie der Region bis heute.
Die Sennen, die Alpwirtschafter, prägen das Bild dieser Berge seit Generationen. Sie nutzen die Weiden während der wärmeren Monate und stellen vor Ort Käse und Butter her, die noch immer nach überlieferten Methoden entstehen.
Das Gebiet durchziehen über 650 Kilometer markierte Wanderwege, die alle Schwierigkeitsstufen abdecken und verschiedene Tagestouren ermöglichen. Etwa 25 Berghütten bieten Mahlzeiten und Unterkunft an, sodass auch mehrtägige Touren möglich sind.
Die Fälenseen-Seen im Massiv haben keinen oberirdischen Abfluss und geben ihr Wasser unterirdisch durch Kalksteinformationen ab. Diese verborgenen Wasserwege führen schließlich zum Rhein, obwohl die Seen auf der Oberfläche vollkommen abgeschlossen wirken.
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