Clavaleyres, Landgemeinde in Bern-Mittelland, Schweiz.
Clavaleyres ist eine kleine Gemeinde im Kanton Bern-Mittelland in der Schweiz, die sich über etwa ein Quadratkilometer Fläche erstreckt. Der größte Teil des Landes wird landwirtschaftlich genutzt, während Wälder einen kleineren Anteil der Gesamtfläche ausmachen.
Jahrhundertelang stand das Gebiet unter der Kontrolle des Klosters Münchenwiler, bis Bern 1527 die Herrschaft übernahm. Diese Übernahme veränderte die politische Zugehörigkeit der Siedlung und ihre Verwaltungsstruktur.
Das Wappenbild mit einer roten Fläche und einer goldenen Tatze, die einen goldenen Schlüssel hält, stammt aus der heraldischen Tradition der Region. Solche Symbole erzählen von alten Verbindungen zwischen Herrschern und ihren Gebieten.
Der Ort ist seit 2022 Teil der Stadt Murten im Kanton Freiburg, nachdem eine administrative Zusammenlegung stattfand. Besucher können die ehemalige eigenständige Gemeinde heute nur noch als historisch bedeutsamen Ortsteil erkunden.
Mit etwa 46 Einwohnern war es eine der kleinsten Gemeinden der Schweiz und bildete eine deutschsprachige Enklave in einer frankophonen Region. Diese ungewöhnliche Kombination aus winziger Bevölkerung und sprachlicher Besonderheit machte es zu einem bemerkenswerten Ort in der Schweizer Gemeindelandschaft.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.