Lauterbrunnental, Alpental in Bern, Schweiz
Das Lauterbrunnental ist ein Alpental im Berner Oberland mit nahezu senkrechten Felswänden, die fast 1000 Meter aufragen und an vielen Stellen Wasserfälle bilden. Das Tal wird von der Weißen Lütschine durchflossen, welche mehrere traditionelle Dörfer verbindet und die Berglandschaft in ein dichtes Netzwerk von Wanderwegen und Siedlungen gliedert.
Das Tal wurde 1240 erstmals urkundlich als "in claro fonte" erwähnt und war lange Zeit Grenzland zwischen verschiedenen Herrschaften. Walser-Gemeinschaften ließen sich hier ab dem 14. Jahrhundert nieder und prägten die Besiedlung sowie die Kultur der Region nachhaltig.
Der Name des Tals stammt vom lateinischen Wort für "klare Quelle" ab, und die Dörfer im Tal prägen bis heute das Leben ihrer Bewohner durch traditionelle Architektur und Schweizer Alpenbräuche. Die Menschen hier haben sich seit Jahrhunderten an die steilen Hänge angepasst und nutzen die natürliche Umgebung als Teil ihres alltäglichen Lebens.
Das Tal ist am besten zu Fuß erkundet, da die Dörfer untereinander durch Wanderwege und Bergbahnen verbunden sind. In der Saison können die Bedingungen in höheren Lagen rasch wechseln, daher ist angemessene Ausrüstung und Planung wichtig.
Das Tal ist berühmt als Schauplatz von extremen Luftsportaktivitäten, insbesondere von Fluganzugtauchen und Fallschirmsprüngen, die wegen der steilen Felswände und günstigen Winde hier stattfinden. Die Kombination aus extremer Topographie und stabilen Wettermuster zieht Abenteurer aus aller Welt an.
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