Inkwilersee, paläolithische Freilandstation / neolithische und bronzezeitliche Seeufersiedlung, Archäologischer Seefundort in Bolken, Schweiz.
Lake Inkwil ist ein flaches Gletschersee in Bolken mit zwei kleinen Inseln, die von schilfbewachsenen Ufern umgeben sind und sich über etwa 500 Meter Länge erstrecken. Der See verbindet sich mit der Aare und bildet einen Teil des lokalen Flusssystems, während er Lebensraum für verschiedene Fischarten und Wasserbewohner bietet.
Der See wurde vor etwa 13.000 Jahren durch den Rhone-Gletscher geformt und enthält Überreste von Bauerniederlassungen, die zwischen 5000 und 800 v.Chr. auf seinen Inseln entstanden. Diese archäologischen Schichten dokumentieren eine kontinuierliche menschliche Besiedlung über mehrere prähistorische Epochen hinweg.
Der Name des Sees stammt von den frühen Siedlern, die sich hier während der Jungsteinzeit niederließen, und die Uferbereiche zeigen bis heute Spuren dieser alten Lebensweise. Besucher können entlang des Sees wandern und sich vorstellen, wie die Menschen vor Jahrtausenden hier lebten und ihre Gemeinschaften aufbauten.
Die Ufer sind gut zugänglich mit ausgeschilderten Zonen zum Schwimmen und für die Fischerei, wobei ein gültiger Fischereischein erforderlich ist. Es empfiehlt sich, feste Schuhe zu tragen, da die Uferbereiche teilweise sumpfig sind und die beste Besuchszeit die wärmeren Monate sind.
Ein hölzernes Schwert aus der Bronzezeit, das etwa 3.000 Jahre alt ist, wurde in den Seegründen entdeckt und zeigt die handwerkliche Geschicklichkeit der alten Bevölkerung. Dieses Artefakt und andere Funde werden im Museum Blumenstein in Solothurn aufbewahrt und geben Einblicke in das tägliche Leben der frühen Bewohner.
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