Welle von Bern, Fussgängerüberführung am Bahnhof Bern, Schweiz
Die Welle von Bern ist eine Fussgängerbrücke am Bahnhof Bern mit sechs wellenförmigen Dächern, die die Sektoren C und D auf der Westseite miteinander verbindet. Die Konstruktion überspannt mehrere Gleise und bietet direkten Zugang zu den Bahnsteigen durch verschiedene Aufzüge und Treppen.
Die Brücke wurde 2004 fertiggestellt und ersetzte eine ältere Überquerung ohne Aufzüge, die den Anforderungen moderner Bahnhöfe nicht genügte. Das Projekt trug wesentlich zur Verleihung des Wakker-Preises an die Schweizer Bundesbahnen im Jahr 2005 bei.
Die Architekten Ursula Stücheli und Beat Mathys vom Büro Smarch entwarfen diese 13,3 Meter breite Struktur mit modernen Elementen.
Die Brücke ermöglicht einen direkten und überdachten Weg durch den westlichen Bahnhofsteil und wird täglich von Tausenden Fahrgästen genutzt. Besucher finden dort Aufzüge und Treppen vor, die allen Passagieren, einschliesslich jener mit Gepäck oder Kinderwagen, zugänglich sind.
Die sechs wellenförmigen Dächer bilden eine charakteristische Silhouette, die mit ihrer organischen Form einen unerwarteten visuellen Kontrast zu den strengen Linien des Bahnhofs schafft. Das Dachdesign ahmt natürliche Bewegungen nach und wird oft fotografiert, weil es aus verschiedenen Blickwinkeln unterschiedliche Formen aufweist.
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