Villa Le Lac, Modernistische Villa in Corseaux, Schweiz.
Die Villa Le Lac ist ein kleines Wohnhaus direkt am Ufer des Genfersees in Corseaux, in der Westschweiz, mit einer weißen Putzfassade und einem langen, durchgehenden Fensterband auf der Seeseite. Das Gebäude ist eingeschossig und sehr kompakt, mit einem Dachgarten, der über eine Innentreppe zugänglich ist.
Le Corbusier und sein Cousin Pierre Jeanneret entwarfen das Haus 1923 und 1924 für Le Corbusiers Eltern, die bis zu ihrem Tod darin wohnten. Ab 2010 öffnete die Fondation Le Corbusier es als Museum, und 2016 wurde es in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen.
Das Haus wurde für Le Corbusiers Eltern entworfen und wirkt bis heute wie ein bewohnbares Experiment: Jeder Raum hat eine klare Funktion, und die Möbel sind fast alle in die Wände eingebaut. Das große horizontale Fenster im Wohnzimmer ist das beherrschende Element und zieht den Blick direkt auf den Genfersee.
Das Haus liegt direkt am Seeufer und ist gut zu Fuß vom Dorfzentrum aus zu erreichen. Die Innenräume sind sehr eng und die Treppe zum Dachgarten ist steil, was für Besucher mit eingeschränkter Mobilität schwierig sein kann.
Le Corbusier entwarf das Haus so, dass das lange Fensterband den Alpenpanorama wie ein Gemälde in der Wand einrahmt. Seine Mutter lebte dort über 30 Jahre lang und sagte, sie habe niemals woanders leben wollen.
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