Autofähre Beckenried–Gersau, Autofähre auf dem Vierwaldstättersee zwischen Beckenried und Gersau, Schweiz
Die Autofähre Beckenried–Gersau verbindet die beiden Gemeinden Beckenried (Nidwalden) und Gersau (Schwyz) über den Vierwaldstättersee und transportiert Fahrzeuge sowie Fußgänger. Die Überfahrt dauert rund 20 Minuten und führt quer über den See zwischen den beiden Ufern.
Der Fährbetrieb wurde 1930 aufgenommen, um den langen Landweg zwischen den beiden Gemeinden zu umgehen. Während des Zweiten Weltkriegs wurde er vorübergehend eingestellt, danach aber wieder aufgenommen und seither kontinuierlich betrieben.
Die Fähre verbindet zwei Gemeinden, die auf verschiedenen Ufern des Sees liegen und deren Menschen sich durch diesen Dienst regelmäßig besuchen. Sie ist Teil des täglichen Lebens für Einwohner, die zwischen den Kantonen pendeln oder Verwandte besuchen.
Die Fähre spart Autofahrern eine lange Umfahrung rund um den See und ist die direkteste Verbindung zwischen den beiden Ufern. Der Betrieb läuft das ganze Jahr über, wobei sich die Wartezeiten je nach Saison und Verkehrsaufkommen unterscheiden können.
Die Fähre verbindet zwei Gemeinden, die zu verschiedenen Kantonen gehören, Nidwalden und Schwyz, und überquert damit eine Kantonsgrenze mitten auf dem Wasser. Für Passagiere ist die Grenze unsichtbar, aber rechtlich trennt die Fahrt tatsächlich zwei verschiedene Schweizer Kantone.
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