Strahlhorn, Alpengipfel in den Penninischen Alpen, Schweiz.
Das Strahlhorn ist ein Alpengipfel mit einer Höhe von 4.190 Metern, der zwischen dem Mattertal und dem Saastal liegt und Teil der Mischabelgruppe bildet. Der Berg ist von Gletschern geprägt und wird von Bergsteigern über die Britannia-Hütte erreicht, von wo aus die Route über den Allalin-Gletscher zum Adlerpass führt.
Der Berg wurde erstmals am 15. August 1854 von Edmund Smyth, Ulrich Lauener und Franz-Josef Andenmatten erklommen und begründete damit die Bedeutung des Gipfels für die Bergsteigerei. Die Erstbesteigung markierte einen Wendepunkt in der Erkundung dieser Alpenkette.
Der Name des Berges stammt vom deutschen Wort 'Strahlen' und bezieht sich auf die Lichteffekte, die auf dem schneebedeckten Gipfel entstehen. Für Bergsteiger aus der Region hat dieser Gipfel lange eine wichtige Rolle in der lokalen Bergsteiger-Tradition gespielt.
Bergsteiger sollten mit Eispickeln und Steigeisen ausgerüstet sein, da große Teile der Route über Gletscher führen und besondere Vorsicht erfordern. Der Zugang erfolgt über die Britannia-Hütte, die als Basis für Tagestouren oder mehrtägige Expeditionen dient.
Der Adlerpass neben dem Gipfel wurde seit dem 16. Jahrhundert von Einheimischen genutzt, die in den hochgelegenen Bergregionen nach Kristallen suchten. Diese historische Aktivität prägte die Route, die heute Bergsteiger zum Gipfel nehmen.
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