Éboulements des Diablerets, Geologische Katastrophenstätte im Wallis, Schweiz.
Die Éboulements des Diablerets sind ein Bergstürze-Gebiet im Lizerntal, das eine dramatische Landschaft aus massiven Felsblöcken und Geröllfeldern bildet. Der Ort erstreckt sich über ein großes Gelände mit dem daraus entstandenen Derborence-See als markantes Merkmal.
Der erste Bergsturz ereignete sich 1714 und tötete viele Menschen und Tiere. Ein zweiter Kollaps im Jahr 1749 schuf das heutige Derborence-See und markierte die End eines verheerenden Zeitraums für die Region.
Die Einheimischen nennen das Gebiet Les Diablerets, was 'die Teufel' bedeutet, da sie die Bergstürze übernatürlichen Kräften zuschrieben. Diese Namenswahl spiegelt wider, wie die Menschen die dramatischen Ereignisse in ihrer Umgebung deuteten.
Ein Wanderweg führt durch das Gelände und ermöglicht es Besuchern, die Landschaft zu erkunden. Der Weg verläuft durch Wälder mit bemerkenswert alten Bäumen und bietet gute Möglichkeiten, die Geologie des Ortes zu verstehen.
Das Tal beherbergt einen See, der zu den jüngsten natürlichen Seen Europas gehört und entstanden ist durch die Bergstürze. Heute ist dieser See Teil eines Naturschutzgebiets mit Populationen seltener Gebirgsbesucher wie Steinböcke und Greifvögel.
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