Wartehäuschen der städtischen Verkehrsbetriebe, Bushaltestelle am Brühlplatz in Biel/Bienne, Schweiz
Das Wartehäuschen an der Brühlstrasse 65 am Brühlplatz, 1933 von Ernst Berger entworfen, vereint mehrere Funktionen unter einem ausladenden halbkreisförmigen Beton-Flachdach, das sich unterseitig in mehreren Spiralen verjüngt. Eine fein verglaste Telefonzelle mit Stahlsprossung schützt zugleich den offenen Wartebereich; gegenüber der Kabine steht ein Kiosk, eine Betonwand schliesst den Wartebereich zu den Privathäusern, davor eine Holzbank, rückwärtig eine Toilette.
Das Wartehäuschen an der Brühlstrasse 65 am Brühlplatz wurde 1933 vom Architekten Ernst Berger im Stil der «Bieler Moderne» entworfen. Es gehört zu den zwischen 1923 und 1943 errichteten Buswartehallen, die die städtischen Behörden bewusst als Elemente einer fortschrittlichen Stadtgestaltung einsetzten. 2003 wurde es im kantonalen Bauinventar als «schützenswert» verzeichnet.
Das Wartehäuschen steht am Kreisverkehr Brühlplatz, in den Brühlstrasse, Radiusweg, Madretschstrasse und Wandrainstrasse münden. Sein Name verweist auf die städtischen Verkehrsbetriebe, die solche Wartehallen zwischen 1923 und 1943 bewusst als Elemente einer fortschrittlichen Stadtgestaltung errichten liessen. Offener Wartebereich, verglaste Telefonzelle und Kiosk teilen sich ein Dach: Warten, Telefonieren und Einkaufen finden am selben Ort statt.
Das Wartehäuschen steht am Kreisverkehr Brühlplatz an der Brühlstrasse 65, in den Brühlstrasse, Radiusweg, Madretschstrasse und Wandrainstrasse münden. Der offene Wartebereich ist zu den Privathäusern hin mit einer Betonwand geschlossen, davor steht eine Sitzbank aus Holz; rückwärtig befindet sich eine Toilette. Die verglaste Telefonzelle dient zugleich als Wetterschutz für den Wartebereich.
Das Betondach verjüngt sich unterseitig in mehreren Spiralen, ein vom Strassenniveau leicht zu übersehendes Detail. Die Denkmalpflege zählt es zu den besten zwischen 1923 und 1943 im Geist der Moderne errichteten Buswartehallen, die die Stadt bewusst als Elemente fortschrittlicher Stadtgestaltung einsetzte. 2003 wurde es als «schützenswert» im kantonalen Bauinventar verzeichnet.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.675 Mitwirkenden weltweit.