Naozhou Island, Vulkaninsel in Zhanjiang, China.
Naozhou Island ist eine Insel vor der Küste von Zhanjiang in der Provinz Guangdong, die aus vulkanischem Gestein geformt ist. Das Gelände ist relativ flach mit einigen erhöhten Punkten, und die Küstenlinie ist von Buchten und felsigen Ufern geprägt.
Die Insel wurde nach der Qing-Dynastie im späten 17. Jahrhundert zunächst evakuiert und später militärisch besetzt. Im späten 19. Jahrhundert kam sie unter französische Verwaltung, die mit der französischen Kolonie Guangzhouwan verbunden war.
Die Insel ist seit langem ein Zentrum für Fischerei und wird noch heute von Menschen bewohnt, deren Lebensweise eng mit dem Meer verbunden ist. Lokale Fischerfamilien arbeiten nach Traditionen, die über Generationen weitergegeben wurden.
Um die Insel zu besuchen, muss man eine Fähre von Zhanjiang nehmen, was die einzigste praktische Verbindung zum Festland ist. Die beste Zeit zum Besuch ist in den trockeneren Monaten, und es ist ratsam, bequeme Kleidung und Schuhe für die unebenen Wege zu tragen.
Ein markanter Leuchtturm steht auf dem höchsten Punkt der Insel und wurde während der französischen Kolonialzeit als Navigationshilfe errichtet. Dieses Bauwerk ist eines der wenigen sichtbaren Überbleibsel aus dieser Periode und prägt heute noch das Aussehen der Insel.
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