Zhanjiang, Hafenstadt in Guangdong, China
Zhanjiang ist eine Hafenstadt am südlichen Ende der Halbinsel Leizhou in der Provinz Guangdong und liegt an der Küste zum Südchinesischen Meer. Mehrere Häfen verteilen sich auf geschützte Buchten, flankiert von Inseln wie Naozhou und Donghai, während sich die Stadt nach Norden ins Landesinnere erstreckt.
Frankreich errichtete ab 1899 Fort Bayard und nutzte die Hafenbucht als Stützpunkt für den Handel mit Südchina. Die Konzession endete 1943, woraufhin sich die Stadt zu einem zentralen Anlaufpunkt für den Güterverkehr aus dem Südwesten entwickelte.
Viele Bewohner leben von den Fängen, die jeden Morgen an den Kaianlagen angelandet werden und innerhalb weniger Stunden in die Städte der Region reisen. Fischer sprechen von alten Bräuchen, die das Meer als lebendige Kraft begreifen und bestimmte Tage im Jahr als Pausentage für den Fang markieren.
Viele Reisende erreichen die Stadt über den Bahnhof, der mit Nachtstrecken zu größeren Städten im Hinterland verbunden ist. Wer im Hafen ankommt, findet regelmäßige Fährverbindungen zu den vorgelagerten Inseln, die als Ausgangspunkt für Ausflüge dienen.
Im Geopark Huguangyan östlich der Stadt liegt ein fast kreisrunder Kratersee, der vor rund 160.000 Jahren durch eine vulkanische Eruption entstand. Das Wasser bleibt auch bei starkem Wind ruhig, weil die steilen Kraterwände es vor Böen schützen.
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