Guangdong, Provinz im Südosten Chinas.
Guangdong ist eine Provinz im Südosten Chinas, die sich entlang der Küste des Südchinesischen Meeres erstreckt und durch Gebirgszüge im Norden, fruchtbare Ebenen in der Mitte und Flussnetze im gesamten Gebiet gekennzeichnet ist. Die Landschaft wechselt zwischen dicht besiedelten Küstenstreifen, landwirtschaftlichen Flächen im Binnenland und bewaldeten Hügeln, die vom subtropischen Klima geprägt werden.
Die Region entwickelte sich während der Tang-Dynastie zu einem wichtigen Seehandelszentrum, als ausländische Kaufleute Handelsrouten über den Hafen von Guangzhou einrichteten. In späteren Jahrhunderten veränderte der Handel mit Europa und die Öffnung von Vertragshäfen das Küstengebiet grundlegend und machte es zu einem Tor für internationale Waren und Ideen.
In der ganzen Provinz sprechen die Menschen Kantonesisch und pflegen ihre eigenen kulinarischen Gewohnheiten, besonders beim Frühstück mit gedämpften Teigtaschen und Tee. Die Städte und Dörfer feiern regelmäßig traditionelle Feste mit Löwentänzen, Opernaufführungen und Laternenumzügen, bei denen Familien und Nachbarn zusammenkommen.
Die Provinz besteht aus einundzwanzig Verwaltungsbezirken, darunter Industriezentren wie Shenzhen, Guangzhou und Dongguan, die durch umfangreiche Bahnverbindungen miteinander verknüpft sind. Reisende können sich zwischen Küstenregionen, ländlichen Gebieten und Metropolen bewegen und sollten die hohe Bevölkerungsdichte und das warme Klima bei der Planung berücksichtigen.
Das Perlflussdelta in Guangdong bildet eine der größten zusammenhängenden Stadtregionen weltweit, in der über 46 Millionen Menschen leben und arbeiten. Diese Konzentration verändert die Art, wie Besucher Entfernungen wahrnehmen, da sich Städte nahtlos ineinander übergehen und kaum ländliche Unterbrechungen zwischen ihnen bestehen.
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