Foshan, Präfekturstadt in Guangdong, China
Foshan ist eine bezirksfreie Stadt in Guangdong mit fünf Verwaltungsbezirken – Chancheng, Shunde, Sanshui, Nanhai und Gaoming – die zusammen das gesamte Stadtgebiet bilden. Die Stadt erstreckt sich über das Perlflussdelta und umfasst sowohl dicht bebaute Stadtviertel als auch ländliche Gebiete mit Kanälen und Reisfeldern.
Die Stadt erhielt ihren Namen im Jahr 628, als Einwohner drei bronzene Buddha-Statuen entdeckten, was zur Bezeichnung Buddha-Berg führte. Bis zum 18. Jahrhundert wuchs der Ort zu einem der vier wichtigsten Handelszentren Chinas heran und zog Händler aus dem ganzen Land an.
Der Name geht auf den Fund dreier bronzener Buddha-Statuen zurück und verbindet die Stadt bis heute mit buddhistischen Motiven in der Architektur und im öffentlichen Raum. Die Straßen sind von Werkstätten geprägt, in denen Keramik, Metallarbeiten und Kampfkunst-Schulen das Stadtbild formen und Handwerker ihre Fähigkeiten an jüngere Generationen weitergeben.
Die Stadtteile sind durch das U-Bahn-System und mehrere Autobahnen miteinander verbunden, die auch den Zugang zu Guangzhou und anderen Nachbarstädten ermöglichen. Die beiden Bahnhöfe bieten Verbindungen in größere chinesische Metropolen und erleichtern Tagesausflüge in die Umgebung.
Die Stadt war Teil eines Netzwerks von vier großen Handelszentren, zu denen auch Hankou, Zhuxianzhen und Jingdezhen gehörten, das bis ins 18. Jahrhundert die Handelsströme in ganz China prägte. Diese Rolle brachte Händler und Handwerker zusammen, die den Ruf der Keramik- und Metallverarbeitung begründeten.
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