Huaisheng-Moschee, Alte Moschee in Guangzhou, China
Die Huaisheng-Moschee im Yuexiu-Distrikt von Guangzhou besitzt ein 36 Meter hohes zylindrisches Minarett aus grauem Ziegel, das wie ein traditioneller chinesischer Turm aussieht. Der Gebetsraum folgt islamischen Grundrissen mit einem Innenhof, während Dächer mit grün glasierten Ziegeln im lokalen Stil gedeckt sind.
Arabische Händler gründeten die Moschee während der Tang-Dynastie im Jahr 627, was sie zu einem der ersten islamischen Gebetsorte in China macht. Das heutige Bauwerk wurde mehrfach wiederaufgebaut, insbesondere nach Beschädigungen während der Qing-Ära und der Kulturrevolution.
Der chinesische Name Huaisheng bedeutet „Der Prophet in Erinnerung halten
Die Moschee öffnet täglich außer freitags von 9:00 bis 17:00 Uhr, wobei Nicht-Muslime außerhalb der Gebetszeiten den Innenhof betreten können. Der Eingang liegt in einer engen Gasse nahe der Guangta-Straße, wobei Besucher Schultern und Knie bedecken sollten.
Das Minarett funktionierte jahrhundertelang als Leuchtturm für Schiffe auf dem Perlfluss und benutzte nachts Laternen. Lokale Legenden behaupten, ein Onkel des Propheten Mohammed habe den Bau persönlich überwacht, obwohl Historiker dies bezweifeln.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.