Diocesan Boys’ School, Jungenschule der Sekundarstufe im Direct Subsidy Scheme in Mong Kok, Hongkong
Diocesan Boys' School ist eine Jungenschule der Sekundarstufe an der Argyle Street 131 in Mong Kok, die seit 2003 nach dem Direct Subsidy Scheme betrieben wird und ein historisches Gebäude der Kategorie II nutzt. Das 1924 fertiggestellte Hauptgebäude hat einen 王-förmigen Grundriss mit Süd-, Mittel- und Nordflügel, die durch zwei lange Korridore verbunden sind; das Obergeschoss wurde 1929 ergänzt. Die weiß gestrichenen Wände, das graue Sockelband, das Walmdach und der Eingangsbalkon sind von der Straße aus sichtbar.
Die Einrichtung begann 1869 als Waisenhaus und Heim, das Bischof Charles Alford nach einem Spendenaufruf gründete, um verwaiste Kinder in Hongkong zu betreuen. Aus dieser sozialen Fürsorgestätte entwickelte sich mit der Zeit eine reine Jungenschule, die akademische Bildung in den Mittelpunkt stellte und den kirchlichen Charakter bewahrte.
Der Schulname trägt die Bezeichnung der anglikanischen Diözese und spiegelt die protestantische Prägung wider, die sich heute in Morgengottesdiensten und Kapellenandachten zeigt. Die Schüler erleben eine Erziehung, die westliche Bildungstraditionen mit der kantonesischen Alltagssprache verbindet und dabei auf Höflichkeit sowie soziales Engagement Wert legt.
Der Zugang zum Gelände ist nur während der Unterrichtszeiten für Besucher möglich, die vorher eine Erlaubnis einholen müssen, da es sich um eine aktive Schule handelt. Die Gebäude liegen nahe der belebten Argyle Street und sind zu Fuß von mehreren U-Bahn-Stationen in Mong Kok erreichbar.
Die Schule teilt ihre Schüler in Häuser ein, die nach früheren Schulleitern benannt sind und während des ganzen Jahres miteinander in Sport und anderen Aktivitäten wetteifern. Dieser Wettbewerb prägt das Zusammengehörigkeitsgefühl und verbindet die Jungen über unterschiedliche Altersgruppen hinweg durch gemeinsame Farben und Traditionen.
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