Fujian Tulou, Befestigte Gemeinschaftsbauten in Fujian, China
Fujian Tulou sind runde oder rechteckige Lehmbauten mit dicken Wänden und mehreren Geschossen, die zentrale Höfe umgeben. Jedes Gebäude bietet Platz für hunderte Bewohner und enthält Wohnräume, Lagerplätze und Gemeinschaftsflächen an verschiedenen Ebenen.
Diese Lehmbauten entstanden zwischen dem 12. und 20. Jahrhundert, als die Hakka-Leute fortgeschrittene Bautechniken entwickelten. Sie verbesserten ihre Konstruktion über Generationen, um Schutz und Platz für wachsende Familien zu bieten.
Die Tulou-Gebäude zeigen, wie erweiterte Familien traditionell zusammenlebten und wirtschafteten. Die zentrale Ahnenkapelle verbindet die vielen Haushalte räumlich und spirituell als eine Gemeinschaft.
Der Besuch erfordert gute Gehschuhe wegen der unebenen Böden und steilen Treppen in den Innenräumen. Die meisten Strukturen sind für Besucher zugänglich, aber es ist sinnvoll, früh anzukommen, um Menschenmassen zu vermeiden und die Räume ruhig zu erkunden.
Die Wände sind bis zu 1,8 Meter dick und wurden speziell so gebaut, um die Bewohner während der Feldarbeit draußen vor möglichen Überfällen zu schützen. Diese robuste Bauweise war ein praktisches Schutzsystem, das Generationen von Familien ermöglichte, gemeinsam zu leben.
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